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Dienstag, 24. Mai 2016

Rezi: Roxann Hill - Das Flehen der Toten

Klappentext:

Eigentlich wollte Ex-Polizistin Anne Steinbach ein paar Urlaubstage in dörflicher Idylle verbringen, doch dann stößt sie auf die Leiche einer grausam gefolterten Frau.
Gemeinsam mit ihrem Partner, dem Priester Paul Wagner, beginnt sie mit den Ermittlungen.
Warum wurden dem Opfer die Hände zusammengebunden, als würde es flehen? Und existiert ein Zusammenhang zu einer dreißig Jahre zurückliegenden Mordserie?
Bevor Anne und Paul Antworten auf diese Fragen finden können, wird eine zweite Frau ermordet aufgefunden. Und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Wird es Anne und Paul gelingen, den Serienkiller zu fassen? Und was ist mit ihrer Beziehung zueinander? 


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Veröffentlicht über Amazon (16.03.2015)
Als E-Book gelesen ~*~ 304 Seiten
E-Book 2,99 € ~*~ Taschenbuch 9,95 €
ISBN: 978-1508681366
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Inhalt:

Anne hat sich ein wenig zurück gezogen. Macht Urlaub. In einem kleinen Dörfchen. Doch wie der Zufall es so will, wird sie auf ihrer Joggingrunde von eine, ganz aufgeregten Bauern angesprochen, der einen entsetzlichen Fund gemacht hat. Eine schwer gefolterte Frauenleiche, deren Hände vor dem Körper zusammen gebunden sind, als würde sie flehen. 
Anne kann natürlich nicht daran vorbei gehen und ermittelt. Geht die Mordserie von damals weiter? Diese Mordserie fand in den 1980er Jahren statt und wurde nie wirklich richtig aufgeklärt.
Auch in diesem Band erhält sie wieder die Hilfe von Prof. Satorius und Lorenzo, aber auch von ihrem Ex-Arbeitskollegen und von Paul, dem Priester.

Ich wollte ja eigentlich kein Band mehr lesen, doch interessierte es mich, ob die Autorin es schaffen würde, die Figuren endlich weiter zu entwickeln. Ihrem Charakter einen Schliff zu verpassen, so dass es spass macht, wenn sie ermitteln. 
Ein wenig weiter entwickelt haben sie sich und doch finde ich, sollte die Autorin sich auch ein wenig mehr entwickeln, denn es ist leider nicht immer alles so, wie sie schreibt. Viele Situationen sind ziemlich realitätsfern beschrieben, dass ich beim Lesen teilweise nur mit dem Kopf schütteln konnte.
Ständig geraten Paul und Anne in Situationen, in denen sie von den vermeintlichen Verbrechern überrumpelt werden. Beide werden niedergestreckt, gefesselt und trotzdem schaffen sie es immer wieder, trotz lädierter Knochen, relativ gerade zu stehen, um dann im Enteffekt den Mörder doch noch Dingfest zu machen. Ich glaube, hier hat ein wenig zuviel die amerikanische Filmindustrie den Platz eingenommen, denn auch in den Filmen sind viele unrealistische Szenen verarbeitet.

Die Geschichte widerum ist toll erzählt. Und trotzdem fehlte mir auch hier das gewisse Etwas, um im Kopf zu bleiben.

Mein Fazit:

Etwas Besser als die vorherigen Bücher der Serie, aber definitiv noch verbesserungswürdig. Die Charaktere brauche mehr Tiefe, mehr Farbe. Ich möchte mir die Charaktere vernünftig vorstellen können, doch das gelingt mir nicht. 2 Sterne für dieses Buch.


Reihenfolge der Steinbach und Wagner Reihe:
 
- Wo die toten Kinder leben
- Die Tränen der toten Nonne
- Tote Seelen reden nicht
- Das Flehen der Toten
- Das Haus der Toten
 
 

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