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Montag, 12. Januar 2015

Rezi: David Gray - Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire

Klappentext:


Ganz London ist in Aufregung als man ausgerechnet in Miller’s Court, demselben Ort, an dem der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper einst sein letztes Opfer tötete, wieder die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen Frau findet.

Während man ihn aus kleinlichem Neid seinerzeit bei der Jagd nach Jack the Ripper ausschloss, ist bei diesem grausigen Mord Inspektor Lestrade als erster am Tatort und hat natürlich nichts Eiligeres zu tun, als Mister Sherlock Holmes herbeizurufen…




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CreateSpace Independent Publishing Platform ~*~ 272 Seiten
E-Book ~*~ 2,99 € (Print-Version 8,89 €)
ISBN: 978-1505609912
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Inhalt:

In Miller´s Court wird eine übelst zugerichtete Frauenleiche gefunden. Miller´s Court war einst der Tatort, an dem Jack the Ripper sein Unwesen trieb. Doch hat Jack the Ripper wirklich wieder zugeschlagen?
Holmes und Watson machen sich auf die Suche nach der Lösung des Falls. Hier geht es nicht gerade unblutig zu und immer wieder ist an diversen Hauswänden ein Satz zu lesen, der Holmes einen Hinweis auf den Täter gibt. Doch irgendwie scheint es, als sei der Täter Holmes immer einen Schritt voraus oder täuscht es?

Definitiv sollte man "Eine Studie in Angst Teil 1" gelesen haben, um dem 2. Teil problemlos folgen zu können. Es gibt aber noch eine kleine Einleitung aus dem vorangegangenen Teil.

Ich muss sagen, das ich diesmal ziemlich lange gebraucht habe, um dieses E-Book zu lesen. Ich fand so gar keinen Zugang zu Sherlock Holmes und Dr. Watson, aber auch nicht zu Lestrade und den anderen Figuren. Die Umgebung, der Schauplatz London, hingegen war mir sehr präsent und konnte mir vieles vorstellen, wie es so gewesen ist. Allerdings war mir die Story diesmal definitiv zu blutig und zu brutal. Das bin ich von anderen Holmes & Watson-Storys so nicht gewohnt.
Ich fand es auch etwas weit hergeholt, das der Autor dieses Buches innerhalb eines Tages einen bisher nicht veröffentlichten Fall von Sherlock Holmes abgeschrieben haben will, selbst wenn es nur ausgedacht ist. Das war für mich so ziemlich weit hergeholt.

In gewisser Weise aber wird man als Leser mit einem Cliffhanger zurück gelassen, so dass man eigentlich den 3. Teil ebenfalls lesen muss, damit man weiß, wie es ausgeht.

Die kleineren Tippfehler, die ich gefunden habe, stören aber nicht wirklich, aber es sollte nochmal jemand drüber lesen um diese auszumerzen.

Ich möchte an dieser Stelle einmal meinen Dank an den Autor David Gray aussprechen, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, den 2. Teil dieser Sherlock-Holmes Reihe lesen zu dürfen.

Mein Fazit:

In meinen Augen nicht der beste Sherlock Holmes, zu blutig und zu brutal. 3 Sterne, weil ich auch nicht in die Story rein kam.

1 Kommentar:

  1. Der Krimi ist spannend, humorvoll und interessant geschrieben. Der Leser fühlt sich, als wäre er mitten in London dabei und gibt sich voll der Geschichte hin. Durch den flüssigen Schreibstil macht man als Leser kaum Pausen und springt von einem Kapitel zum nächsten. Aber du hast schon recht es gab schon bessere ;)

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