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Freitag, 9. Mai 2014

Rezi: Lucinda Riley - Die Mitternachtsrose

Klappentext:

Von den verborgenen Geheimnissen eines englischen Herrenhauses zu der Pracht indischer Paläste

Innerlich aufgelöst kommt die junge amerikanische Schauspielerin Rebecca Bradley im englischen Dartmoor an, wo ein altes Herrenhaus als Kulisse für einen Film dient, der in den 1920er Jahren spielt. Vor ihrer Abreise hat die Nachricht von Rebeccas angeblicher Verlobung eine Hetzjagd der Medien auf die junge Frau ausgelöst, doch in der Abgeschiedenheit von Astbury Hall kommt Rebecca allmählich zur Ruhe. Als sie jedoch erkennt, dass sie Lady Violet, der Großmutter des Hausherrn Lord Astbury, frappierend ähnlich sieht, ist ihre Neugier geweckt...
Quelle: amazon.de


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Erschienen im Goldmann-Verlag ~*~ 19,99 €
geb. Ausgabe ~*~ 576 Seiten
ISBN: 978-3-442-31360-0
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Inhalt:

Anahita feiert ihren 100. Geburtstag und bittet ihren Enkel Arik zu sich.  Sie gibt ihm ein Manuskript und bittet ihn, es zu lesen, wenn er meint, es lesen zu müssen. Jahrelang lässt er es in seinem Schreibtisch liegen und vergisst es, bis zu einem Schicksalsträchtigen Tag, an dem ihn seine langjährige Freundin verlässt. Er begibt sich auf die Suche um die ihn seine Urgroßmutter gebeten hatte. 

Zeitgleich fliegt die Schauspielerin Rebecca aus den Staaten nach England um dort einen Film zu drehen. Dieser Film spielt in den 1920er Jahren und die Kulisse, ein altes Herrenhaus in Dartmoor, ist einfach traumhaft. Doch Lort Astbury erkennt eine frapierende Ähnlichkeit zwischen Rebecca und Lady Violet.
Was verbirgt sich hinter diesem Geheimnis? Ist Rebecca mit Lady Violet verwandt?

Die Protagonisten haben mir hier sehr gut gefallen und der Titel "Die Mitternachtsrose" passte auch irgendwie zu dem Buch.
Ich mochte von Anfang an immer mehr von Anni - Anahita - erfahren. Ich habe den Zeitsprung genossen, den es immer wieder in der Geschichte gab, denn es hieß, ich durfte wieder etwas mehr erfahren.
Gott sei dank wurde nicht immer nur aus einem Tagebuch zitiert oder gar aus dem Manuskript.
Auch die Schauplätze waren von der Autorin sehr gut ausgeschmückt. Ich mag Indien und ich konnte mich sehr gut in die Szene hinein versetzen, und das fand ich gut. Aber genauso gut waren die Szenen in England ausgeschmückt. 

Ich muss sagen, das ich eher weniger auf die Geschichte geachtet habe, als auf das Cover. Es sieht einfach wunderschön aus mit den dunkelroten Rosen, dem schönen Herrenhaus im Hintergrund. Die Kulisse ist so sagenhaft, das ich darin eintauchen wollte und ich wurde nicht enttäuscht.
Nachdem ich von dem letzten Roman von Lucinda Riley doch arg enttäuscht war - das war "Der Lavendelgarten" - so überraschte mich dieser Roman. Ich hätte nicht damit gerechnet, das eine so tolle Geschichte dahinter steckt. Bisher hatte mich nicht jeder Roman der Autorin überzeugt.

Mein Fazit:

Ich war froh, dass ich das Buch gekauft habe, und das nur aufgrund des Covers. Die Geschichte und die Protagonisten waren glaubhaft dargestellt und ausgeschmückt worden, was mir sehr gut gefallen hat.
Ich vergebe dem Buch, der Geschichte, dem Cover 5 Sterne!!!!

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