Posts mit dem Label Wein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wein werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 31. März 2020

Rezi: Constanze Wilken - Die Schwestern der Villa Fiore - Biancas Geschichte

Das Restaurant Fiore ist Bianca Massinellis ganzer Stolz. Mit viel Herzblut hat sie das Lokal, das zum Weingut ihrer Familie gehört, aufgebaut und zum Geheimtipp gemacht. Doch dann kündigt ausgerechnet ihr Chefkoch, als ein Reisemagazin über das Restaurant berichten will. Hilfe naht von unerwarteter Seite: Nando Branconi, einer der Hotelgäste, springt spontan ein. Er kann nicht nur hervorragend kochen, sondern sieht auch gut aus, weshalb sich Biancas Mitarbeiterin Elena schon bald in ihn verliebt. Nando hat jedoch nur Augen für Bianca. Als die beiden sich näherkommen, droht die eifersüchtige Elena das Fiore zu ruinieren ...
Quelle Text und Bild: goldmannverlag





************************************************************
Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (17.02.2020)
als TB gelesen ~*~ 402 Seiten
TB: 10,00 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-442-48956-5
************************************************************



Bianca ist die Köchin des "Fiore". Sie liebt es zu kochen. Leider ist sie überhaupt nicht selbstbewusst und ein Unfall, der schon einige Jahre her ist, macht ihr das Leben nicht leichter. Denn sie hat immer wieder Schmerzen im Bein und gerade in stressigen Zeiten macht es ihr immer wieder einen Strich durch die Rechnung.
Als ihr dann auch noch ihr Koch verschwindet und ihr kein Wort gönnt, ist sie am Ende, steht doch ein Tester ins Haus, der einen Bericht in einem Reisemagazin von ihnen veröffentlichen will. Nicht nur das Restaurant wird getestet, auch der dortige Wein, der auf dem Weingut angebaut wird, soll Erwähnung finden. 
Das Schicksal spielt eine große Rolle, denn ein Starkoch hat sich im Villa Fiore niedergelassen: Nando Branconi, der Starkoch schlechthin. 
Er merkt schnell, dass es in der Küche nicht rundläuft und eilt zur Hilfe, die Bianca erst überhaupt nicht annehmen will.
Nach und nach entwickelt sie Gefühle für Nando, der aber noch nicht geschieden ist und ein eigenes Restaurant besitzt. Und dann ist da noch Elena, die ein Auge auf Nando geworfen hat.

Dies ist der zweite Teil der Massinellis. Im ersten Band habe ich als Leserin schon ein wenig von Bianca kennen gelernt, doch diesmal galt die Geschichte ganz ihr. Es sind aber keinerlei Vorkenntnisse nötig. Beide Bücher können unabhängig von einander gelesen werden. Jedoch versteht man eher die Zusammenhänge zu den einzelnen Personen, wenn man den ersten Band gelesen hat.

Die Autorin ist hier auf ihre Vergangenheit ein wenig eingegangen, wie es zu dem Unfall kam, was sie seither durchgemacht hat. Ich hatte mich schon im ersten Band gefragt, warum sie solche Schmerzen hat. 
Bianca ist ein liebevoller Charakter. Sie liebt ihre Familie über alles und will niemanden zur Last fallen. Sie verheimlicht gern, wenn sie Schmerzen hat, doch ihre Familie und auch ihre Angestellten merken schnell, wenn es ihr nicht gut geht. Doch Bianca ist auch sehr stur und lässt sich ungern etwas sagen. Allerdings wollte sie beim Lesen immer mal ein wenig schütteln, um ihr zu sagen, sie solle endlich aufwachen und endlich auch mal an das Gute glauben, obwohl sie es ja eigentlich immer vorgab. Doch ihr Selbstbewusstsein ist sehr tief im Keller gewesen, bevor Nando aufgetaucht ist.
Nando hingegen kam mir wie ein waschechter Italiener rüber. Nicht so überheblich und doch zu perfekt um ihn authentisch wirken zu lassen. Ich konnte keine wirklichen Ecken und Kanten an ihm finden, um ihn richtig zu mögen.

Der Schreibstil der Autorin war fesselnd, nicht nur, weil sie die Spannungskurve immer wieder nach oben getrieben hat, sondern auch, weil sie sehr bildhaft geschrieben hat. Diese Beschreibungen waren aber nicht ausufernd.

Was mich allerdings sehr gestört hatte, war das Ende. Hier hatte ich das Gefühl, als ob die Geschichte hier eingekürzt werden musste, um nicht über eine bestimmte Seitenzahl hinaus zu gehen. Die Sabotageakte hätten noch besser beschrieben werden können. 


Alles in allem ist der Autorin hier eine gelungene Fortsetzung gelungen. Sie hat mich wieder in die Toskana entführt, hat mich die Hitze dort spüren lassen und das Flair. Allerdings kann ich hier keine volle Punktzahl geben, da mich doch einige Punkt gestört haben. 4 Sterne gebe ich aber sehr gerne und freue mich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmannverlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung.

Mittwoch, 20. März 2019

Rezi: Constanze Wilken - Die Frauen der Villa Fiore

Seit Generationen ist das toskanische Weingut Villa Fiore im Besitz der Familie Massinelli. Nach Jahren der Misswirtschaft leiten nun die Brüder Lorenzo und Salvatore die Geschäfte. Sie sind jedoch heillos zerstritten und der Ruf des Gutes angeschlagen. Als Lorenzos älteste Tochter Giulia nach langer Abwesenheit nach Hause zurückkehrt, erfährt sie, dass ein Unbekannter Sabotage betreibt, um die Massinellis zu ruinieren. Gemeinsam mit dem kalifornischen Weinexperten Paul Reed versucht sie verzweifelt, das Familiengut zu retten. Paul ist von der unnahbaren Frau fasziniert. Doch Giulia zweifelt und steht bald nicht nur vor der größten Aufgabe, sondern auch vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens …
Quelle Bild und Text: Bloggerportal



************************************************************
Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (18.02.2019)
als TB gelesen  ~*~ 448 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3442488063
************************************************************




Guilia kehrt New York den Rücken, hat sie gerade eine herbe Enttäuschung erleben müssen. Ihr Verlobter hat sie mit ihrer besten Freundin betrogen. Aber es hängt noch eine Menge mehr daran, denn auch beruflich hat ihr Ex-Verlobter ihr mies mitgespielt.
Nun kehrt sie der Stadt, die nie schläft, den Rücken und begibt sich wieder nach Italien, ihrer eigentlichen Heimat. Allerdings ist das Verhältnis zu ihrem Vater immer noch nicht wieder in Ordnung, denn dieser hat es nie verstanden, warum sie unbedingt in die Staaten gehen musste. Dementsprechend ist die Stimmung auch geladen, wenn die beiden aufeinander treffen.  

Es mag vielleicht auch an der Art von Guilia liegen, dass ich Schwierigkeiten hatte, mit ihr "warm" zu werden. Sie musste eine herbe Enttäuschung wegstecken und das macht man nicht mal so eben. Doch im Grunde ihres Herzens ist sie eine fröhliche Frau, die weiß, was sie will und wie sie ihre Ziele erreichen kann, aber auch gleichzeit verletzbar, dass sie sich immer wieder in sich zurück zieht. Allerdings fällt ihr das daheim bei der Familie doch schwerer, als gedacht. 
Auch wenn ich mit Guilia anfangs nicht so wirklich "warm" geworden bin, muss ich sagen, dass die Autorin sämtliche Figuren wunderbar ausgearbeitet hat. Auch die Stimmung in dem Roman, diese Leichtigkeit, die man manchmal aus Filmen aus Italien kennt.
Allerdings hat mir in manchen Situationen dann doch dieses italienische Temperament mancher Figuren gefehlt. Wenn Italiener streiten oder lebhaft diskutieren, geht es lauter zu, als wir Deutschen es kennen. Definitiv hat mir das ein wenig gefehlt, aber das macht jetzt keinen großen Punktabzug aus. 

Die Geschichte wird zwar in der dritten Person erzählt, allerdings spielt die Geschichte mal in den USA, mal in Italien und mal erzählt die Großmutter etwas aus ihrer Vergangenheit, was hier aber ganz wenig statt findet. 

Was ich allerdings doch etwas bemängeln muss, war der Schluss des Buches. Irgendwie fand ich diesen zu abrupt und irgendwie schnell, so als ob etwas rausgestrichen werden musste, damit das Buch nicht zu lang wird. 



Alles in allem ist dies ein gelungener Auftakt einer tollen Reihe. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und ich freue mich auf das nächste Band, denn ich möchte wissen, wie es mit Milena, Bianca und Manuela weiter geht, überhaupt mit der ganzen Familie Massinelli, sowie deren Mitarbeiter. 4 Sterne für den tollen Auftakt "Die Frauen der Villa Fiore" von Constanze Wilken.


Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Goldmann-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!



Weitere Bücher der Autorin:


  • Das Licht von Shenmòray
  • Was vom Sommer blieb
  • Die vergessene Sonate
  • Die Frau aus Martinique
  • Das Geheimnis des Schmetterlings
  • Der Duft der Wildrose
  • Ein Sommer in Wales
  • Sturm über dem Meer
  • Das Erbe von Carreg Cottage
  • Die Klippen von Tregaron


historische Romane der Autorin:

  • Blut und Kupfer
  • Drei Tagesritte vom Bodensee
  • Die Lautenspielerin
  • Die Malerin von Fontainebleu
  • Die Tochter des Tuchhändlers